4. Quartal

Neatherland International Shooting Competition NISC

Der NISC 2018 war wie bereits die vergangenen Male ein Gelungener Anlass.

Trotz diverser Ausfälle konnte die MWG mit einem Team und einem Mann am NISC teilnehmen. Der NISC ist ein sehr Anspruchsvoller Schiesswettkampf. Dieses Jahr ging es darum mit den folgenden Waffen sein können auf 25-300m zu beweisen:
– Gewehr Diemaco C8
– Gewehr Diemaco C7
– Pistole Glock 17
– Pistole Walther P99

Das Team der MWG bestand aus Oblt Heinen Erich, Fw Furrer Marcel und Oblt Heinen Luca.

Unser einsamer Kamerad Obgfr Urs Limacher konnte mit seinem Können ein Team der Reservisten von der Bundeswehr unterstützen.

Nach einer langen Anreise wurde nach der Anmeldung direkt die Einweisung in die Waffen und den Ablauf des Wettkampfes vorgenommen. Im Anschluss war das Schwergewicht sicherlich die Kameradschaft welche gepflegt wurde. Es wurden alte Freunde begrüßt und neue dazugewonnen.
Am Samstagmorgen ging es dann in der Frühe raus auf das Schiessgelände. Der Wettkampf war perfekt durchorganisiert, gut geführt und das Wetter konnte nicht besser sein. Wie gewohnt war das Niveau sehr hoch und jeder von uns wusste, dass hier das hier können gefragt war.
Leider konnten wir dieses Jahr nicht wie erhofft dies auch in die Tat umsetzen, unzufrieden sind wir aber mit unseren Leistungen nicht.
Am Abend als alles geschossen war ging es zurück in die Ukft um sich umzuziehen. Von der Kaserne fuhren wir mit einem Car anschließend zum Galadinner ins Hotel. Nach dem Galadinner welches ausgiebig genossen wurde, fuhren wir zum gemütlichen Zusammensein zurück in die Ukft. Leider können wir keine grossen Rangierungen vermelden, wir gratulieren jedoch unseren Kameraden zu ihren Siegen getreu dem Motto „Meet and Compeete“.

Weitere Infos zum NISC sowie Fotos vom Anlass erscheinen in kürze auf der Homepage unserer holländischen Kameraden www.nrfkschieten.nl

Grom Challenge 2018

Am 14 September war es soweit, die Grom Challenge in Polen stand vor der Tür. An diesem Wettkampf gilt es eine Strecke mit Hindernissen und Aufgaben zu bewältigen. Die Strecke und Hindernisse ändern sich jedes Jahr, somit weiss man nie genau was auf einem zukommt. Der Wettkampf wird im Binom bestritten.

Der Freitag 14 September war der Anreisetag. Das erste Binom flog schon am Morgen los (Adj Uof Berri und Hptfw Schaller). Sie verbrachten den Tag in Warschau und holten das Mietauto ab. Mit einer Verspätung flog dann auch das zweite Binom (Hptfw Huser/Wm Britschgi) um 1730 in Zürich ab. Um 1915 landete der Flieger in Warschau, und kurz darauf wurden die „Nachzügler“ von Adj Uof Berri und Hptfw Schaller in Empfang genommen. Es wurden schon fleissig Erlebnisse ausgetauscht. Aber für langes Reden blieb keine Zeit, denn es stand noch eine Autofahrt auf dem Programm. Von Warschau mussten wir nach Czerwony Bor verschieben. Eine Ortschaft 140 Km weit von Warschau entfernt, nahe an der weissrussischen Grenze. Zwei Stunden später wurden wir am Strassenrand von den Polen schon in Empfang genommen. Am Strassenrand würden wir Herzlich begrüsst und es wurde uns gesagt, dass wir auf den Hotelschlüssel warten müssen. Es verging einige Zeit und dann kam unser Schlüssel. Ohne viel Zeit zu verlieren begaben wir uns in das Hotel und begannen schon mit den Vorbereitungen und die Planung für den Wettkampftag.

Mit voller Vorfreude und Anspannung begaben wir uns am Samstagmorgen zum Wettkampfgelände. Dort angekommen Meldete sich die Patrouillen an und bezogen die Startnummern. Für jeden gab es zwei T-Shirts und eine Tasche mit Andenken. Es gab auch Getränken für den Wettkampf. Es folgte dann die offizielle Ansprache, die am Schluss mit Liegestützen als Andenken für die verstorbenen Grom Mitglieder beendet wurde. Nach dem aufwärmen war es schon so weit und der Start stand bevor. Es wurde kurz die Packung kontrolliert (Wasser und Seil) und plötzlich standen wir an der Startlinie. Und dann ging es los mit der Grom Challenge. Über Reifenwände klettern, Reifenziehen, unter einem Panzer im Schlamm robben und über eine Betonruine nach 300 Meter in den See um Schwimmend an das andere Ufer zu gelangen. Die ersten Meter machten uns schon bewusst dass es keinen Spaziergang wird. Nach etlichen Posten kam eine Sandgrube, die einigen von uns schon die ersten Krämpfe bescherte. Wir mussten die Sandgrube etliche Male, unter Beschuss von Markiermunition, rauf und runter rennen, um sich an Verschiedenen Orten einen Stempel zu holen. Es ging weiter mit Munition Kisten tragen, Sanposten, Schiessposten, Robben um nur einige zu nennen. Und besonders Anstrengend war, dass Laufen durch einen teilweise hüfttiefen Sumpf. Passend dazu fing es auch an zu Regnen. Und dann war sie da, dass Finale Hindernis, die HiBa. Diese verlangte zum Schluss nochmals alles ab. Da störte es nicht, dass es zum Schluss nochmals in den Kühlen See und unter den Panzer hindurch in den Schlamm ging. Wir hatten nur das Ziel im Kopf. Es war geschafft! Nach etwas mehr als sechs Stunden, hatten wir die Grom Challenge mit ihren 26 Kilometer erfolgreich absolviert. Es folgte eine Nahkampf Demo der Grom und die Rangverkündigung. Schnellstmöglich begaben wir uns zu den Duschen um die Kleidung zu reinigen um Anschliessend in das Hotel zu gehen.

Frisch geduscht und umgezogen gingen wir zum Wettkampfgelände um am Bankett teilzunehmen in dem wir eingeladen wurden. Es gab viel Feines zu essen und zu trinken. Es gab sehr interessante Gespräche und einen regen Austausch mit den Polen. Dabei entstanden gute Kontakte und Kameradschaften. Bei den Gesprächen mit den sehr gastfreundlichen Polen, stellte sich heraus, dass der Panzer (unter dem wir gerobbt sind) jemandem gehörte der auch am Bankett anwesend war. Das war ein Glücksfall wie sich später herausstellte.

Um 0700 Uhr am nächsten Morgen begaben wir uns in das Wettkampfgelände und trafen uns mit einem Polen beim Schwimmpanzer. Er nahm uns auf eine kleine Runde Panzerfahren mit. Zu unserer Freude durfte jeder von uns eine kleine Runde selber fahren. Anschliessend würden wir zum Morgenessen eingeladen. Leider verging die Zeit viel zu schnell und wir mussten uns schon verabschieden. Mit grosser Dankbarkeit machten wir uns auf den Weg nach Warschau zum Flughafen. Ohne Zwischenfälle und pünktlich kamen wir sonntagabends in Zürich an. Langsam machten sich sie Strapazen am Körper bemerkbar. Aber diese verschwanden nach ein paar Tagen. Was bleibt sind die guten Erinnerungen und einen hart erkämpften Stempel im MLA. Und natürlich die Vorfreude auf ein nächstes Mal.

Schlussanlass MWG

Am Samstag um 03.11.2018 trafen wir uns vor dem Museum Altes Zeughaus Solothurn. Die Führung durch das sehr beeindruckende, grosse und alte Zeughaus sowie durch alle Zeitepochen der Geschichte war sehr interessant. Im Anschluss verschoben wir in das Baseltor, dies ist das Vereinslokal vom UOV Solothurn. Dort ging es mit einem Apero und einer kleinen Führung durch diese Geschichtsträchtige Anlage. Ganz oben im Turmzimmer genossen wir ein Fondue und vertieften die Gespräche. Zu guter Letzt gingen wir etwas tiefer in unsere bereits Legendäre selbst eingerichtete Bernet Bar und Liesen die Zeit und die Gespräche im Nebel verstreichen. Besonders erfreulich war, dass auch ein Teilnehmer von den GMMB vertreten war und uns, wenn auch nur kurz, unser SVMLT Präsident Roman Schönenberger beehrte. Danke an alle Teilnehmer, es war ein sehr schöner und gemütlicher Schlussanlass.

Hptm Kräuchi Martin

Fazit des PIO

Das Jahr geht zu Ende und bereits blicken wir auf das kommende 2019. Der IKSW befindet sich bereits in der Planungsphase, letzte Vakanzen sind zu besetzen. Ich freue mich bereits auf das 2019 auf die nächsten Anlässe und bin gespannt wo es unsere Kameraden überall in Europa hin verschlägt um sich im Können mit unseren internationalen Kameraden zu messen. Die letzten Anlässen stehen uns in diesem Jahr noch bevor. Speziell: Wir wurden eingeladen bei der Bundeswehr die Schützenschnur zu schiessen, hierzu wünsche ich den Teilnehmenden Kameraden gut Schuss.

Ich möchte nochmals darauf aufmerksam machen dass:

  • Wir einen Web-Admin suchen für die MWG
  • Wir noch Vakanzen im OK des IKSW haben.

Im Namen vom Stab der MWG wünsche ich euch allen frohe Festtage und einen guten Start ins 2019.