3. Quartal

TK 300m 16.09.2017

Am Samstag dem 16.9. trafen sich Mitglieder und Nichtmitglieder der MWG zum gemeinsamen Schiesswettkampf auf der Ordonnanzwaffe. Leider war an diesem Samstag die Beteiligung geringer als an den vorangegangenen Wettkämpfen. Nichtsdestotrotz war es ein nicht weniger erfolgreicher Anlass, der uns allen viel Freude bereitet hat. Namentlich waren fünf Mitglieder und zwei Nichtmitglieder an der Veranstaltung beteiligt. Es ging um das Obligatorische Programm, welches für die Auszeichnung Außerdienstliche Tätigkeit mit 72P erfüllt werden muss. Wie bereits in der MWG zur guten Tradition geworden, gab es wieder unsere wunderschönen gravierten Gläser zu gewinnen, die zu einem großen Teil von Irene Kräuchi mit ihrer wundervollen Glaswerkstatt gesponsert wurden. Ihr gebührt ein großes Dankeschön von Seiten der MWG für ihre wundervollen Gravuren, welche die gekürten Sieger jedes Mal aufs Neue freuen.

Damit kommen wir bereits zur Rangverkündigung.

Mitglieder:

  1. Rang Hptfw Christen Stefan
  2. Obgfr Limacher Urs
  3. Adj Uof Berri Raffaele

Nichtmitglieder:

  1. Rang Schmid Lars
  2. Jäggli Charlene

Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern und freue mich auf ein baldiges Wiedersehen.

(Oblt Heinen Luca)

GROM Challenge 2017 in Czerwony Bor Polen

v li nach re: Adj Uof Berri, Hptm Forster, Hptfw Schaller, Obgfr Huser / Delegationsleiter

Alles begann im Herbst 2016, als wir auf YouTube per Zufall das Video der GROM Challenge 2016 entdeckten. Kurz zuvor waren wir von der Luxemburger Challenge heimgekehrt und suchten nach einer neuen Herausforderung. Und somit entschlossen wir uns, es im 2017 zu versuchen.

Mit grossem Aufwand und Engagement wurde diese Reise sehr gut organisiert, so dass wir am Freitag dem 08.09.17 um 0700 bereits im Flieger Richtung Warschau sassen. Mit einem Mietauto erreichten wir das Wettkampfgelände, wo uns ein freundlicher Empfang geboten wurde.

Da keiner von uns polnisch sprach, kommunizierten wir in Englisch, gebrochenem Russisch sowie mit Hand und Fuss… Nachdem wir unser Zelt aufgestellt hatten, verpflegt und für den Samstag gerüstet waren, füllte sich der Zeltplatz bis in die frühen Morgenstunden mit polnischen Teilnehmern.

Am Wettkampfsamstagmorgen um 0630 fand eine medizinische Untersuchung zur Wettkampfzulassung statt, welche knapp eine Minute andauerte und drei Fragen beinhaltete… Sind sie gesund? Auf etwas allergisch? Wollen Sie an der GROM Challenge freiwillig Teilnehmen? Einmal geklärt wurde das Starterpaket gefasst sowie eine GPS Startnummer.

Die Regeln sind einfach: Niemals aufgeben und die Challenge beenden, deinen Kammeraden nicht im Stich lassen, keine Abkürzungen nehmen, die Instruktoren haben immer Recht. Bei Verstössen gibst Strafaufgaben oder Disqualifikation!

Zu Ehren der Veteranen machen alle anwesenden 21 Liegestütze bevor die Challenge mit einem lauten Knall beginnt. Im Minutentakt starten jeweils zwei Binome auf den ca. 28 km langen Lauf, welcher aus mehreren Teilprüfungen mit Strafaufgaben besteht. Überwinden von Wandhindernisse, unter Fahrzeuge im Schlammwasser untendurch tauchen, bekleidet im kalten Wasser schwimmen, 5-6 km durch stinkende Sümpfe waten oder zum Teil gar auf allen vieren durch Rohrsysteme krabbeln oder schwimmen sowie viel robben in Sand, Wasser und Schlamm. Nicht nur kraftraubende Hindernisse mussten überwältigt werden, sondern auch Schiessübungen mit Pistole oder Sturmgewehr, Geschicklichkeitsübungen wie Knoten oder Wurfmesser werfen als auch mehrere militärische Sanitätssituationen mussten gelöst werden. Wer versagte, erhielt Strafaufgaben, welche einem die Challenge zusätzlich erschwerten. Glücklicherweise waren jene Strafaufgaben für uns meist kein Thema, da die meisten Teilprüfungen fehlerfrei absolviert wurden. Zum Schlussspurt durfte natürlich die alte GROM Kampfhindernisbahn nicht fehlen, da ja sonst die Challenge zu einfach wäre… die verlangt noch das letzte bisschen Kraft von den Teilnehmer ab.

Mit einer guten Zeit von 5:48:46 beendeten Hptfw Amade Schaller und Obgfr Roman Huser den Parcours auf dem Platz 61, gefolgt von Hptm Martin Forster und Adj Uof Raffaele Berri mit 5:56:09 auf dem 64 Platz. 88 Binome beendeten die GROM Challenge erfolgreich.

Mit einem legendären Abend ging der Tag zu Ende. Am Sonntag traten wir die Heimreise gesund und über-stolz an. Nochmals allen eine herzliche Gratulation fürs Durchhalten!

Ganz im Sinne der Challenge : Sila i Honor und bis zum nächsten Jahr, wir kommen wieder!

(Adj Uof Raffaele Berri)

SoWA 2017

Es war ein Morgen Ende August, unter einem feinen und immer wiederkehrenden Regen, an dem wir uns auf dem Waffenplatz Wangen a. A. wiederfanden, um an der letzten Sommermeisterschaft der Armee teilzunehmen. Ich habe meine Kameraden als auch den Ablauf des Wettkampfes zum ersten Mal kennengelernt, da es mein erstes Mal an diesem Wettkampf war. Ich habe aber sehr schnell verstanden, dass es kaum ein System gibt, da es jedes Jahr gleich abläuft. Begonnen haben wir mit dem Gewehrschiessen, an dem eine grosse Menge an Militaristen teilnahmen. Nach einigen Minuten des Wartens konnten auch wir schiessen und anschliessend mit dem Pistolenschiessen weitermachen. Danach ging ich alleine zum Marschposten und habe meine 4km ohne grosse Anstrengung absolviert.

Für die Teamstafette, musste ich noch einen 2km langen Querfeldein-Marsch absolvieren. Durch den Starken Regen am Nachmittag habe ich zwar Zeit verloren, welche sich auf den Start unseres Schlussläufers auswirkte, jedoch konnte unser Schützenmeister Hptm Kräuchi Martin durch seine guten Resultate im Schiessen ein Teil des Rückstandes wieder aufholen und der Läufer musste nur mit einer Minute Verzögerung and den Start.

Anschliessend absolvierte Adj Uof Urs Kräuchi den Orientierungslauf, Hptfw Roman Huser die Mountainbike-Disziplin und Obgfr Urs Limmacher den „Schlusslauf“. Zum Abschluss des Tages, der zwar sehr nass, jedoch von Kameradschaftsgeist und Fairplay erfüllt war, ist nach einem guten Schlusswort und dem Entgegennehmen einer Medaille nichts mehr wert als dies im Trockenen tun zu können. Meinerseits war es ein sehr erfolgreicher Tag, schade war jedoch, dass an den letzten Sommermeisterschaften der Armee nicht mehr Höhere Stabsoffiziere anwesend waren.

(Oblt L. Gigon)

C’est une matinée fin août, sous une fine et intermittente pluie, que nous nous retrouvons sur la place d’arme de Wengen a.A pour participer à ces ultimes championnats d’été de l’Armée. J’apprend à connaître mes camarades ainsi que le système de ces championnats puisque je participe pour la première fois, donc j’ai assez vite compris qu’il n’y a pas de système puisque c’est comme chaque année… Nous commençons par le tir au fusil, où se pressèrent des hordes de militaires. Après avoir attendu quelques minutes, nous avons pu tirer puis enchaîner avec le tir au pistolet. Après quoi, je pris seul la direction du poste de la course à pied et fit mes 4km sans efforts exceptionnels. Et fort heureusement, puisque l’après-midi les deux kilomètres de cross-country m’achevèrent sous une pluie cette fois battante, bien qu’étant parti avec un handicap d’une minute seulement grâce à notre champion de tir le cap Kräuchi. Suivirent Urs pour la course d’orientation, Huser pour le mountain bike et Limacher pour le “Schlusslauf”. Pour clore cette journée, certes très humide mais s’étant déroulée dans un excellent esprit de camaraderie et de fair-play, rien ne valait un bon discours et une remise des médailles au sec ! Une excellente journée pour ma part avec cependant une ombre au tableau à relever qui est l’absence totale de visite d’officiers généraux pour ces derniers championnats d’été de l’armée.
(Plt L.Gigon)

TK KD BOX

Am ersten Septemberwochenende fand der TK KD-Box im Sand, Schönbühl statt.
Nachdem die ersten Anwesenden noch geholfen hatten die KD Box einzurichten, konnten wir dann schlussendlich mit 14 Teilnehmern den Morgen verbringen. Nebst dem Kurzdistanzschiessen stand auch noch das OP Pist auf dem Programm. So wurden wir gleich zu Beginn in zwei Gruppen aufgeteilt.

Die eine Gruppe fing, unter der kompetenten Leitung von Adj UOf Urs Kräuchi, mit Manipulationen am Sturmgewehr 90 an. Diese Auffrischung tat wohl allen gut. Auch das Wiederholen der SIVOS und der Schiessstellungen kam nicht zu kurz. Die zweite Gruppe begann mit dem Pistolenschiessen, bei Hptm Martin Kräuchi. Nach einigen Probeschüssen wurde das Programm gestartet und es zählte jeder Punkt. Nach knapp einer Stunde und einer kurzen Pause wurden die Posten gewechselt.

TK BIWAK – FOG zu Gast bei der MWG der SVMLT 

Am Wochenende vom 19./20. August besuchte eine Delegation der FOG als «Special Guest» den Technischen Kurs zum Thema «BIWAK» der Militärwettkampf-Gruppe (MWG) der SVMLT.  Dank persönlicher Bekanntschaften (selbsterklärend «aus dem Dienst») durften wir von der FOG diesen Anlass in unser Jahresprogramm aufnehmen, um im Sinne der Ökonomie und des gegenseitigen Lernens über OG-Grenzen hinaus das ausserdienstliche Wesen zu fördern. 

In einem abgelegenen Waldstück im Raum Münsingen trafen sich die Teilnehmer, um Kenntnisse rund um das Thema Biwak anzueignen bzw. aufzufrischen. Nach kurzer Einführung auf der Grundlage des Reglements GS17 – zwar reich illustriert, aber ohne irgendwelche Beschreibungen oder Erläuterungen – galt es, in kleinen Gruppen verschiedene Zeltformen aufzubauen bzw. etwas auszuprobieren, was sonst im Dienst evtl. nicht möglich war. Nachdem verschiedene Zeltformen erstellt worden waren, wurden diese von den jeweiligen Erbauern den anderen Teilnehmern vorgestellt, mitsamt Bericht über gemachte Erfahrungen beim Aufbau, Beurteilung der taktischen und praktischen Eignung, sowie Erläuterung des «Mensch-Material-Verhältnisses» (wie viele Zeltblachen/Zelteinheiten werden pro Person, die im Zelt schlafen kann, benötigt). 

Anschliessend wurde ein behelfsmässiger Gefechtsstand eingerichtet sowie zwei mustergültige Grabenfeuer ausgehoben, worin kurz darauf auch zwei Feuer loderten, um die Zubereitung des Abendessens zu ermöglichen. Nach dem Abschluss des theoretischen und praktischen Ausbildungsteils ging man über zur Pflege der Kameradschaft. Während der Autor bereits um Mitternacht in seinen Berliner kroch, betrieben andere bis in die frühen Morgenstunden eine «Wache» am Lagerfeuer – dementsprechend waren die Augen der Teilnehmer beim Frühstück – inkl. Rührei mit Speck vom offenen Feuer – dann auch unterschiedlich klein… 

Die FOG bedankt sich bei der MWG für das Gastrecht und die ausgezeichnete Organisation dieses «Ribbon-Anlasses AGA/FGA»! 

(Hptm Michel Ingold)

OG Thun Gewehrschiessen 2017

Das Gewehrschiessen der OG Thun, welches am 26. August im 300m Schiessstand Brünlisau durchgeführt wurde, war ein verbindender und kameradschaftlicher Anlass. 19 Teilnehmer stellten ihre Schiessfähigkeiten unter Beweis. Darunter waren sechs Mitglieder der MWG SVMLT. Interessant war die Konstellation der Teilnehmer am Wettkampf. Das Teilnehmerfeld erstreckte sich vom Major mit Jahrgang 1943 bis zum Jungschützen mit Jahrgang 2002. Mit dabei waren neben Mitglieder der OG Thun und der MWG SVMLT auch Schützen der OG Uni Bern, dem GMMB, dem MSV, dem SV Wimmis sowie zwei Reservisten der deutschen Bundeswehr. Entsprechend spannend waren die Gespräche neben dem Schiessbetrieb. In der Kategorie OG Thun konnten die ersten zwei Plätze durch Offiziere belegt werden, die auch Mitglied der MWG sind. Dies punktegleich mit je 79 Punkten auf dem ersten Rang Hptm Lüthi und auf dem zweiten Rang Lt Reichenbach. Die Mitglieder der MWG zogen im Anschluss noch weiter. Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es nach Reutigen zum 2. Karabinerschiessen, an dem sich die Wettkämpfer mit etwas älteren Ordonanzwaffen versuchten. Wm Germann konnte dabei den guten 20. Schlussrang erzielen.

(Thomas Lüthi, Hptm C OG Gewehr S)

IBMC Interantional Bavarian Military Skill Competition 27.07-30.07.17

Der IBMC fand dieses Jahr zum zweiten Mal statt. Eine Patrouille der MWG konnte mit viel Glück und grosser Hilfe unserer Kameraden des Technischen Ausbildungszentrum der Luftwaffe Abteilung Süd trotz später Anmeldung doch noch teilnehmen. Der Wettkampf ist meiner Meinung nach einfach nur phantastisch. Als erstes möchte ich mich an dieser Stelle für die Gastfreundschaft, die Kameradschaft und die Durchführung eines so Aufwändigen und so genialen Anlasses bedanken.

Am Donnerstag dem 27.7 war Anreisen angesagt und kurz darauf fand bereits die Waffeneinweisung und das Briefing der Teamchefs statt. Als alle Formalitäten geklärt waren und den Teams bewusst wurde was in den nächsten Tagen auf Sie zukommen wird, ging es direkt zum Ice-Breaker, wo sich bereits rege ausgetauscht und spekuliert wurde wie die nächsten Tage Ablaufen werden.

Am Freitagmorgen ging es nach einem ordentlichen Frühstück direkt auf die Schiessbahn zum Appell. Der ganze Tag war rigorose durchgeplant und alles verlief ohne Zwischenfälle. Über die beiden Schiesstage verteilt (Freitag und Samstag) gab es folgende Disziplinen zu bewältigen. -MG3: mit einem sehr anspruchsvollen Posten; es ging um Zeit, Geschicklichkeit sowie Treffsicherheit. Es galt Einzelschüsse abzugeben, Mehrfachziele zu bekämpfen, Hindernisse zu überqueren und mit der Laffette eine Fliegerscheibe mit Burstfire zu treffen. -MP7: hier wurde Treffsicherheit unter Stress geprüft, auf Zeit aus verschiedenen Schiessstellungen auf unterschiedliche Scheiben von ninedots bis zur Weisswurstscheibe und wie bereits der MG3 Posten im einzeldurchlauf als Stafette. -G36 und P8 wurden zusammen geprüft: es ging um eine Annäherung an die Scheiben von 250m auf 25m. Es wurde aus verschiedenen Schiessstellungen heraus Feindscheiben bekämpft. Erschwerend kam dazu, dass es tunlichst zu vermeiden galt, die Freundscheiben, welche immer mal wieder auftauchten, nicht zu bekämpfen. Als letzter scharfer Posten galt es noch mit dem G27 sein Präzisionsschiessen unter Beweis zu stellen. Um nicht nur das Schiessen im Scharfen Schuss zu überprüfen, sondern auch andere Herausforderungen bereitzustellen, gab es noch eine Stafette/einen Teamwettkampf mit dem Luftgewehr und ein fantastisches Szenario mit einer Paintballwaffe zu bewältigen. Am Freitagabend fand der Bayrische Abend statt, an dem die durch den Tag geschlossenen Kontakte bei gutem Bier und Essen vertieft wurden. Am Samstagabend war der Wettkampf leider bereits wieder vorbei und es kam zu der Siegerehrung. Die MWG durfte mit ihrer Patrouille den erfolgreichen 3.Platz auf der P8 vermelden. Im Team waren Oblt Heinen Luca, Hptfw Bumann Lionel und Sdt Jonas Borer.

An dieser Stelle möchte ich nochmals dem Team des IBMC für einen fantastischen Anlass danken, an dem wir viele neue Freunde treffen durften.

(Oblt Heinen Luca)